Wissenswertes über die Ameise:
Ameise(Emsen, Formicoidea), 1 bis 40 mm lange Hautflügler mit rund 20000 meist tropischen Arten. Fast alle Ameisen bilden gut organisierte Staaten mit Arbeiterinnen und zunächst geflügelten Weibchen und Männchen. Nach der Befruchtung werfen die Weibchen die Flügel ab, und die Männchen sterben. Die befruchteten Weibchen werden als Königinnen bezeichnet. Viele Arten haben einen Giftstachel; bei Arten mit zurückgebildetem Stachel wird ameisensäurereiches Gift aus dem Hinterleibsende ausgespritzt, so bei der Roten Waldameise.
Die Arbeiterinnen sind geschlechtlich verkümmerte, flügellose Weibchen; sie besorgen Nestbau und -schutz (Soldaten), Futtersuche und Brutpflege. Ameisen ernähren sich von Kleintieren, Nektar, Pflanzensaft und Samen, manche auch von zuckerreichen Ausscheidungen z.B. der Blattläuse (Ameisengäste). Wohnbauten sind u.a. die »Ameisenhaufen«, Erdhöhlen mit Aufbauten aus trockenen Pflanzenteilen. Der Giftdrüsensaft der Ameisen ist Volksheilmittel.
Bekannte Ameisen sind neben der Roten Waldameise (Gattung Formica) die Riesenameise oder Rossameise (Gattung Camponotus).
Nicht zu den Ameisen gehören die Weißen Ameisen Termiten.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001

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